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WESTDEUTSCHE
ALLGEMEINE, GERMANY
Dabei
in einem überaus spannenden Programm gehörte
das Werk seines Landsmannes Kjell Mörk
Karlsen zu den reizvollen Entdeckungen, die
der diesjährige Orgel-Zyklus bisher bot.
Dessen Sonate "de profundis" op.
143 war nicht nur wegen ihrer riesigen Ausmaße
(Spieldauer fast eine halbe Stunde) der
zentrale Beitrag des Abends. Vor allem die
Vielseitigkeit übte eine große Faszination
aus. Die nicht immer einfachen Strukturen
der Sonate - angefangen von den
improvisatorisch geprägten Elementen im
ersten bis hin zu den toccatenartigen
Passagen im Schlusssatz – vermittelte
Skara höchst plausibel.
Umso
wirkungsvoller gestaltete Skara das
bombastische Finale. An die Qualitäten von
Karlsens Sonate reichen die
Choral-Variationen von Ludvig Nielsen
freilich nicht heran. Dennoch boten auch die
einen interessanten Einblick in die
musikalische Tradition Norwegens.
Zwei
Standardwerke der Orgelliteratur bildeten
den Rahmen des Konzerts. Bachs Passacaglia
C-Moll präsentierte Skara zunächst als ein
Stück für Feinschmecker. Auf die ganz großen
Effekte verzichtete der Norweger zugunsten
einer eher dezenten und manchmal durchaus überraschenden
Registrierung. Genau in die andere Richtung
bewegte sich Skara am Ende. Lautstarke Klänge
und kraftvolle Zungenregister im Bass überwogen
in Liszts Präludium und Fuge über B-A-C-H.
Komplettiert
wurde das Programm mit einer reizvollen
Transkription: Mozarts Adagio und Fuge
C-Moll in einer Fassung von Jean Guillou.
Viel Beifall gab es am Ende.
SÜDKURIER,
KONSTANZ, GERMANY
MUSIK VON UND ÜBER BACH
Über den Namen B-A-C-H: von den beiden Orgelgroßwerken Liszts und Regers hatte sich Skara für den älteren Liszt entschieden, der ihm als versiertem Pianisten auf den Leib geschrieben schien: virtuoses Klavierlöwentum, grundiert und erweitert von der mächtigen, posaunenschallenden Pedalstimme, losbrechende Lauf- und Akkordkaskaden, geheimnisvoll klingende Intermedien, immer präsentes 4-Ton-Thema in immer neuen Gestalten und pompösen Klangaufbauten: dem Giganten Bach in seinen vier Namenstönen gewidmetes Präludium mit Fuge, großartiges Finale des insgesamt mollschweren Orgelabends.
Doch außer Bach-Mozart-Liszt hatte der Norweger Skara auch Werke aus seiner Heimat
mitgebracht: Kjell Mörk Karlsens Sonate "De profundis" breitet in über 25 Minuten und vier Sätzen düstere Motive aus, setzt über Dauerliegetönen Cluster neben Cluster ("Tontrauben" als dissonante Tonansammlungen), lässt meditative Fernklänge flirren, gipfelt in Widor-Art in virtuoser Toccata, wo der Choral "Aus tiefer Not" aufscheint: exzessive Sprache des 20.Jahrhunderts, dissonant bis in den Schlussakkord hinein, der wohl alle Töne der g-Moll-Tonleiter auf einmal umfasst. Ganz anders die Variationen über einen norwegischen Choral von Ludvig Nielsen, auch aus dem 20. Jahrhundert, aber in der Sprache sauber gearbeiteter Barockmusik. Skara ließ freundliche Bicinien und Trios spielerisch tändeln, fädelte das volkstümlich-melodische Thema in seinen vielen Imitationen, Augmentationen
(Verlängerungen) und Umkehrungen so anschaulich auf, als habe Nielsen noch eine "Kunst der Fuge" schreiben wollen, wo selbst die krönende Verknüpfung von Thema und Umkehrung nicht fehlten, womit sich Bach doch irgendwie durch den ganzen Abend zog. Das war kluges Programmkonzept, von den Zuhörern lange beklatscht.
KÖLNISCHE
RUNDSCHAU, GERMANY
DIE
EDLE ORGEL DURCHSCHAUT
Als
Meister des brillanten Orgelspiels empfahl
sich am Sonntag an der historischen Königorgel
in Steinfeldt der Norweger Svein Amund
Skara.
....Da
braucht es viel Feingefühl, um in einer
meist nur kurzen Phase des Kennenlernens
dieses fantastische Instrument zu
durchschauen, seine Vorzüge zu erkennen und
voll auszuspielen.
Gerne
wird die Königorgel von den Gastorganisten
so gespielt, dass der Kirchenraum wie eine
gigantische, imposante Tonmasse wirkt. Doch
was wirklich in dieser Orgel steckt, die
einzelnen Finessen und Feinheiten, die sie
zu bieten hat, das präsentiert der, der sie
durchschaut hat und fähig ist, massvoll und
vorsichtig mit ihr umzugehen. Am Sonntag
hatte so jemand auf der Orgelbank Platz
genommen.
Schon
beim ersten Stück, Präludium und Fuge in
e-moll von J. S. Bach, bewies der
norwegische Organist und Pianist Svein Amund
Skara, dass er ein wirklich eleganter
Musiker ist und kein verkappter
Klaviatur-Leistungssportler, der die Musik
als Höchstleistung im Hinblick auf
Klangmasse und Tempo ansieht. Mit tollem
Tempo, das grosse Klarheit und
Durchsichtigkeit des musikalischen
Geschehens im Kirchenraum zuliess, ging
Skara zu Werke.
SÜDKURIER,
KONSTANZ, GERMANY
.....ein
an Spannungen reiches und an Begegnungen
erlebnisstarkes Konzert..... dass die
Virtuosität des Manual- und Pedalspiels
sich nie in ornamentale Effekte auflöste,
sondern der thematischen Begründung
verpflichtet blieb, wenn ein Ausflug ins
Bravouröse oder Skalen-Fingerfertige
unternommen wurde. Solche Strenge, dabei
sinnliche Vielfalt des Spiels schien von den
Werken vorgeschrieben......Grossartig an der
Wiedergabe des komplexen Stückes (Carl
Nielsens Commotio) war es, wie in aller
Zerstückelung des Ausdrucks immer wieder
Halt gesucht wurde an festeren Formen:
Choralzeilen von sicherem Klang und
verunsichernden Harmonien, dreimaliger
Versuch, eine Fuge zu formen - am Ende
gelang es bis zu erlösendem Dur-Fortissimo.
....Regers
Fantasie und Fuge d-moll Opus 135 b......am
Ende eine Engführung mit höchster
Deutlichkeit aller Gedanken, Spielkünste,
und Vollwerk-Lautstärke der mächtigen
Orgel.
WESTFALEN-BLATT,
GERMANY
Den
Abschluss bildete Johann Sebastian Bachs Präludium
und Fuge D-dur. Diese Komposition ging der
Gast aus dem hohen Norden mit soviel Verve
an, dass man glauben mochte, die Orgel müssete
eine musikalische Eruption
verkraften..........Svein Amund Skara
spielte seine ganze Klasse, sein virtuoses Können
aus. Damit begeisterte er die Zuhörer. Es
gab entsprechend herzlichen, verdienten
Beifall.
AFTENPOSTEN, OSLO, NORWAY
Brahms-variations from
the composer´s time in Düsseldorf sets
important claims to the creative talents and
clareity of the counterpoint details. Svein
Amund Skara mastered his tasks in a solid
and convincing way, and with his enormous
technical resources he carried out Debussy´s
colorful and virtuous "L' isle joyeuse"
playfully and unrestrained. Messiaen´s "Vingt
Regards sur l'Enfant-Jesus" from 1944 is a
very complicated opus as well as rythmically
melodic and creative, but Skara delivered
the opus with selfassurance and masterly
skills which gives him the greatest respect.
A positively impressive presentation. Skara
demonstrated fully that he is a talent with
possibilities to achive greatness.
ADRESSE-AVISEN, TRONDHEIM,
NORWAY
As an ending of his
concert, Svein Amund Skara played Grieg´s
Ballade in g minor. Many extraordinary
pianists never neglected a chance to show
off their instrumental skills in this opus,
which this evening´s pianist did as well.
But Skara also showed us the Grieg as we see
him in the deepest melody language to
Vinje´s "Den saerde".
ALFELDER ZEITUNG, GERMANY
Norwegens Landschaft
brachte auch der ausgezeichnete Pianist
Svein Amund Skara zum Klingen, natürlich
hätte er dafür keinen besseren Komponisten
finden können als Edvard Grieg. Besonders im
4. Satz aus dessen e-moll Sonate op. 7
glänzte der Solist durch Ausdruckskraft und
virtuose Technik.
EXAMINATION EVALUATION
FROM THE DIPLOMA EXAMINATION IN CHAMBER
MUSIC FOR PIANO:
Svein Amund Skara `s playing
is of a high standard and is characterized
by a well disciplined and professional
attitude. He shows a very good technical
background with a specific feeling for tone
colour – timbre. He displays also a strong
creative ability and sense for balance. From
his final concert we would specially
emphasize his convincing interpretation of
Poulenc`s Sextett which combined sensualisme
and strong expression. Prokofjev`s Sonate
could perhaps have had a stronger rhythmic
clarity whilst in comparison, the series of
Beethoven sonates revealed an impressive
capacity and ability to work with 10
violinists, students of a varying standard.
This impressive quantitative and qualitative
performance must be stressed.
Conclusion: Svein Amund
Skara has passed his examination in Chamber
Music for Piano.
AFTENPOSTEN, OSLO, NORWAY
Sunday night Svein Amund
Skara performed Messiaen’s monumental and
magnificent piano cycle ”Vingt
Regards sur L’Enfant-Jèsus”
in the Concert Hall. It takes
time to perform the piece, during the
performance the pianist is confronted with
one technical challenge after another.
Messiaen is also a thinking musician. The
music is not only layered according to
complex tone and rhythm patterns. Behind
every piece there are strong religious
experiences and longings and the performer
has to put himself in the composer’s frame
of mind to be able to convey his thoughts
and feelings through the resounding music.
Skara has previously shown that he has
considerable technical capacity and on
Sunday night he impressed by giving life and
form to a piece that puts the performer to
the big test. Technically confident and with
good control of the resounding instrument,
he formed the intricate piece, that also
puts great demands on the audience.
ADRESSE-AVISEN, TRONDHEIM,
NORWAY
Svein Amund Skara was the
soloist on the presentation of F. Chopin´s
Concerto for piano and orchestra in f minor,
and once more this pianist with his solid
technical and musical qualities, showed us
why he is considered one of the country´s
leading pianists. Together with the
orchestra, he recreated much of the energy
and dynamics which often lies latent in
Chopin´s music. The presentation brought on
a highly deserved ovation.
THÜRINGER ALLGEMEINE, GERMANY
In Abänderung
des Programms brillierte im Anschluss an die
Festreden der Organist des Abends, Svein
Amund Skara, mit "Prelude et Fugue sur le
nom d'Alain". Mit überlegter Registrierung
und überlegener Technik führte Skara die
Fuge in eine gewaltige Schlussteigerung und
empfing zu Recht den begeisterten Applaus
des Publikums.
UPSALA NYA TIDNING, SWEDEN
Dynamic on the large
organ… This music is not easy to listen to,
but elegantly and dynamically performed.
The first concert piece was
Regers Fantasia on the Choral „Ein
feste Burg ist unser Gott”. Skara
used the organ’s resources to the maximum in
the many sections of the piece, alternating
between soft passages and great heights. …
Trio Sonata in D minor by J.
S. Bach
….In the slow beautiful
middle movement, with its unending stream of
tones, there was a balance of melody and
elegant ornamentation... K. M. Karlsens
Orgelpartita….Interesting piece, well
performed... The last piece of the concert,
Regers Symphonic Fantasia and
Fugue (Inferno)
offered truly picturesque paintings, as well
frightening infernos and some more subdued
heavenly visions. In its intensive, complex
and diverse fugue theme the piece borders on
being free-tonal. Enormous dynamic demands
required the organ and the organist to give
its all. Skara fully met these demands.
WESTFALEN-BLATT, GERMANY
Den Anfang machte die
”Introduktion und Passacaglia h-moll” des
norwegischen, romantisch and international
eingestellten Komponisten Arild Edvin
Sandvold. Svein Amund Skara gab der
Abdinghof-Orgel hier schon bei der schnellen
Einführung einen extrem weichen Klang und
arbeitete die Kontraste beim
Gegenüberstellen der langsamen und schnellen
Passagen der anrührenden, jedoch in den
extremen Harmonien auch bedrohlich wirkenden
”Passacaglia” gut heraus.
In stetem, behutsamen
Steigern kamen im Mittelteil bestens
gemeisterte, kunstfertige Passagen zu Gehör.
Leif Solbergs meist ruhige und leise
”Variationen über den Choral ”Eg veit i
himmerik ei borg” schlossen sich in
stimmlich interessanten Interpretationen
an…..Ein schönes Hörerlebnis waren die
”Variations sur un vieux Noël” des
französischen Komponisten Marcel Duprès.
Durch geschmeidiges, präzises und
kraftvolles Spiel brachte der Organist
Duprès eigene Harmonik, deren Reichtum durch
eine Fülle kontrapunktischer Kombinationen
erzeugt wird, zum Ausdruck. Beendet wurde
der Abend mit Max Regers durch wechselnde
Stimmungen lebende Fantasie über den Choral
”Wachet auf, ruft uns die Stimme”…..In den
Mittelpunkt seiner Interpretation rückte der
Organist orgelpunktartige, rhythmisierte
Halbtonschritte mit geballter
Stimmungskraft……Das norwegisch angehauchte
Orgelkonzert wurde mit anerkennendem Beifall
bedacht.
NEUE WESTFÄLISCHE PADERBORN,
GERMANY
Das letzte
reguläre Konzert in Rahmen des Orgelsommers
in der Abdinghofkirche …..der norwegische
Organist Svein Amund Skara mit einem
Program, das interessante Begegnungen mit
der norwegischen Orgeltradition, aber auch
Werke aus der deutschen Orgelschule
brachte….Skara interpretierte in
angemessener, die Klangmöglichkeiten der
Abdinghoforgel ausschöpfender Registrierung
und technisch virtuos die traditionellen
Formen verplichtete ”Introduktion und
Passacaglia h-moll” von Arild Sandvold……In
reizvoller Registrierung bot Svein Amund
Skara die Triosonate in e-Moll von J. S.
Bach mit ihren ruhigen langsamen Sätzen
Adagio und Andante……Marcel Duprés
”Variations sur un vieux Noël”, die der
Organist mit viel Fantasie und spielerisch
einwandfrei bewäligte. Max Regers ”Fantasie
über den Choral Wachet auf, ruft uns die
Stimme” mit ihrer langen, Friedhofsruhe
suggerierenden Einleitung und schwebend
gehaltener Tonalität, bis die Choralverse
die Toten erwecken und eine mächtige Fuge
das Werk beendet, setzte des Schlusspunkt
unter Skaras anspruchsvolles Konzert.
DAVOSER ZEITUNG, DAVOS,
SWITZERLAND
Ein Finale, in
dem Svein Amund Skara sein grosses Können
und seine reichen gestalteichen
Möglichkeiten noch einmal su Gehör bringen
konnte. Die frappanten Wechsel der Tempi,
die in schneller volge veränderten Anschläge
von Legato zu Staccato und das subtile
Herausarbeiten der in die Musik verwobenen
Melodien - des alles löste helle
Begeisterung aus und bekam Ausdruck in einem
herzlichen verstehenden und warmen Applaus
der fast vollbesetzten Kirche.
LOS ANGELES TIMES, USA
Two organ works gave
Svein Amund Skara an opportunity to
demonstrate his own artistry. The more
satisfying of these was Arild Sandvold's "Introduktion
og Passacaglia", a work perhaps too long but
rich in textural, harmonic and dramatic
variety. Skara maintained fine control and
brought out contrapunctal lines with
clarity.
BLEKINGE LÄNS TIDNING,
SCHWEDEN
As excellent examples of modern Norwegian
organ music, two compositions by Knut
Nystedt were played. Very good and well
balanced..... Svein Amund Skara proved to
have a dazzling technique , something which
is really necessary to master Reubkes sonate.........The
highlight of the concert was the playing of
Reubkes sonate, particularly the final part
which was played brilliantly and
convincingly. The warmth of the applause
given to Skara was well deserved and
justified.
AFTENPOSTEN, OSLO, NORWEGEN
.....Max Reger´s Fantasia
and Fugue in the name of Bach. Here we
experienced the wholeness as the backbone of
the musician. The Fantacy-part consited of
great range and expressivety, and the Fugue
rose through one elegant elevation. In
addition we observed a master’s impressive
pedalwork.
ADRESSE-AVISEN, TRONDHEIM,
NORWEGEN
"Choral Variations" are
not the most exciting concert music, but the
choises that were played in Bach´s
variations in "Sei gegrüsset" were good
variations and sometimes almost piquant, and
via Duruflès Preludium and Fugue which
followed later in the program, the latter
became something of a chic French over the
first. Besides it was great clarity in the
music in a way the intonations of the sounds
and the movements surfaced.
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